"Arbeitswelten" - ein Unterrichtsprojekt in Klassenstufe 9

Was verstehe ich unter "Arbeit?  Wann empfinde ich etwas als anstrengende "Arbeit", wann als selbstbestimmte Beschäftigung? Mit diesen Fragen stiegen wir im Unterricht in Bildender Kunst in das Thema "Arbeit" ein. Eine Betrachtung von Werken aus verschiedenen Epochen, die den arbeitenden Menschen thematisierten, schloss sich daran an: mittelalterliche Darstellungen der bäuerlichen Arbeit im Jahresverlauf, Portraits von Kaufleuten aus der Barockzeit, Arbeit in Landwirtschaft und Industrie im 19. Jh. und modernere plastische Umsetzungen aus der PopArt des 20.Jh.

Als zeitgenössisches, monumentalplastisches Werk wurde der "Hammering Man" des Künstlers Borofsky, das im Frankfurter Messegelände steht,  besprochen.

Gestaltungsmerkmale (z.B. schwarze Silhouette, bewegliche Teile) bildeten die Grundlage für die nun folgende Gruppenarbeit, in der jede Arbeitsgruppe einen selbst gewählten Aspekt der aktuellen Arbeitswelt als plastisches Objekt herstellte.

 

Kritisch betrachtet wurden z.B. prekäre Arbeitswelten bei uns, die Ausbeutung von Näherinnen in außereuropäischen Staaten oder das Ausgesetztsein von Pöbeleien, Beschimpfungen von Arbeitern im Straßenbau.

 

Die Ergebnisse wurden im Schulgebäude präsentiert.