Türme, Türme...

Kubische Grundformen, wie Quader, Würfel und Prisma wurden aus Tonplatten hergestellt und zu turmartigen Gebäuden montiert. Nach dem ersten Brand wurden die keramischen Plastiken mit Glasur behandelt und nochmals gebrannt.

Die Jugendlichen lernten, mit Tonplatten räumliche-plastische Objekte zu bauen und die einzelnen Teile technisch gut zu verbinden. Die zunächst noch weiche Konsistenz des Materials wurde im Laufe der Zeit immer fester und ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, mutigere und phantasievollere Aufbauten, Konstruktionen zu erproben. Zuletzt wurden die Fensteröffnungen in die Wandungen geschnitten. Die Oberfläche wurde bewusst porös und rau gehalten, damit nach dem ersten Brand farbige Glasuren oder Lehme eingerieben werden konnten um den Plastiken ein steinhaftes Aussehen zu verleihen.

Es entstand eine stimmige Gemeinschaftsarbeit in Klassenstufe 8, die mehrere Wochen gedauert hat.